Reframing-Techniken

NLP hat eine Vielzahl von Reframingtechniken entwickelt, z.T. von anderen Richtungen übernommen, und sie in einfache Prozess-Anleitungen übersetzt.

Beispiele:

  1. Das Punch-Reframing (Sleight-of-Mouth-Patterns): eine Liste von Sprachmustern zum schnellen Uminterpretieren von Aussagen.
  2. Das Verhandlungs-Reframing: dessen Struktur sowohl für innere Konflikte („zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust“), als auch für Verhandlungen mit anderen Menschen hilfreich sein kann.
  3. Das Symptom-Reframing: geeignet für den Umgang mit Körpersymptomen, wie Krankheit.
  4. Das Paar-Reframing: angewandt für Konflikte bei Partnern

 

Zwei Konzepte (Prämissen)

Die meisten Reframing-Techniken des NLP beinhalten zwei Konzepte:

  1. das Konzept der Teile
  2. das Konzept der guten Absicht
  1. das Konzept der Teile:

Unerwünschtes Verhalten nach außen (wie z.B. Aggressivität) oder nach innen (z.B. Krankheit) wird einem „Teil“ im Unbewussten zugeordnet. Dieser Teil wird vom „restlichen Ich“ abgetrennt und mit ihm (wie mit einer fremden Person) Kontakt aufgenommen.

 2. das Konzept der guten Absicht:

Unerwünschten, störenden und unverständlichen „Teilen“ wird – als grundlegende Vorannahme – eine positive Intention unterstellt, auch wenn dies auf den ersten Blick nicht erkennbar sein mag.

Das Umdeuten besteht darin, diese positive Absicht herauszufinden, bewusst zu machen und in neues Verhalten umzusetzen. (Cameron-Bandler 1992 (1978), 121ff.)