Komponenten für gute Anker (T.I.G.E.R.)

 

T…      Timing des Ankers

I…       Intensität des Zustandes

G…     Genauigkeit der Wiederholung

E…      Einzigartigkeit des Ankers

R…      Reinheit des Zustandes

 

T – Timing des Ankers

Ein guter Anker hat eine 1:1-Beziehung zur Erregungskurve. D.h. wir beginnen den Anker zu setzen, wenn die Erregung kurz vor ihrem Maximum ist, und verstärken den Druck (bei einem kinästhetischen Anker) mit dem Ansteigen der Erregung. Dabei ist es wichtig, rechtzeitig aufzuhören, um nicht den Abschwung mit zu ankern.

I – Intensität des Zustandes

Um einen wirklich starken Anker zu installieren, muss der Zustand stark gewesen sein, den wir geankert haben. Mit einem Anker erzeugen wir keinen Zustand, sondern wir halten ihn fest. Man kann nur ankern, was da ist.

 G – Genauigkeit der Wiederholung

Wenn der Ort des Ankers nicht genau wieder getroffen wird, dann wird der Anker nicht oder nicht mit der optimalen Intensität funktionieren.

E – Einzigartigkeit des Ankers

Wenn der gleiche Anker für verschiedene Zustände benutzt wird, werden sich die Zustände vermischen. Wenn man einen Anker installieren will, der über lange Zeit hält, ist es wichtig, einen zu nehmen, der im Zuge des normalen Lebens nicht ständig überlagert wird durch andere Erfahrungen. So ist ein Handschlag zum Beispiel kein guter Anker.

R – Reinheit des Zustandes

Wenn sich jemand an einen positiven Zustand erinnert und dabei gleichzeitig daran denkt, dass diese Zeit leider schnell zu Ende ging, ist dieses wehmütige Gefühl natürlich mitgeankert. Achte daher darauf, dass der Zustand, den du ankerst, so „rein“ wie möglich ist.